Niemals geht man so ganz

Ein Lied von: Trude Herr

Niemals geht man so ganz

Text

Wenn man Abschied nimmt,
geht nach unbestimmt,
mit dem Wind, wie Blätter wehn,

sing ma et Abschiedsleed,
dat sich öm Fernweh drieht,
um Horizont, Salz und Teer.

Wer singe Püngel schnürt,
söök, wo er hinjehürt,
et wie ne Zuch fuhr,
nit nur ein Zuhuss.

Man läßt vieles hier,
Freund ich danke dir,
für den Kuß, den letzten Gruß.

Ich will weiter gehn,
keine Tränen sehn,
so ein Abschied ist lang noch kein Tod.

Niemals geht man so ganz
irgendwas von mir bleibt hier
es hat seinen Platz
immer bei dir. Wenn et auch noch so sticht, denn wer in dr Kält
keen Zukunft sieht,

maach enem Vagabund
doch et Hätz net wund,
fliech e Stück mit
op singem Weech.

Doch dann lass mich los,
sieh die Welt ist groß,
ohne Freiheit bin ich fast schon wie tot.

Niemals geht man so ganz,
irgendwas von mir bleibt hier,
es hat seinen Platz immer bei dir.

Niemals geht man so ganz,
irgendwas von mir bleibt hier,
es hat seinen Platz immer bei dir.

Ich verspreche dir,
wenn zurück bei dir,
wenn der Wind von Süden weht.

Ich saach nit leb wohl,
dat Wort dat kling wie Hohn,
völlig hohl maach et joot.

Sieh, ich weine auch,
Tränen sind wie Rauch,
sie vergehn, dieser Käfig macht mich tot.

Niemals geht man so ganz,
irgendwas von mir bleibt hier,
es hat seinen Platz immer bei dir.

Niemals geht man so ganz,
irgendwas von mir bleibt hier,
es hat seinen Platz immer bei dir.

Nie verläßt man sich ganz,
irgendwas von dir geht mit,
es hat seinen Platz immer bei mir.

Die Lieder hier gefallen mir besonders gut!

Ich hoffe da kommen noch mehr :-)

Kommentar von Kalle, 07.11.2008 23:27 Uhr

So ein schönes Lied

Kommentar von ...., 04.12.2008 22:26 Uhr

mit eines der schönsten kölner lieder

Kommentar von horst, 18.04.2009 14:11 Uhr

ein super lied höre ich immer
noch gerne obwohl es alt ist
einfach kölsch

Kommentar von Karl-Heinz, 01.06.2009 11:43 Uhr

Kann mir jemand die beiden Zeilen aus der 3. Strophe übersetzen?
'et wie ne Zuch fuhr,
nit nur ein Zuhuss.'
Worauf bezieht sich 'et'? Oder gibt es nur eine allgemeine Beschreibung: 'das Leben wie einen zug fuhr, der nicht nur ein Zuhause hat'? Müßte Zuch nicht eigentlich 'Zoch' heißen?

Kommentar von Ralf, 10.06.2009 16:20 Uhr

ein sehr nachdenkliches lied..und es paßt immer. hat jemand zufällig..oder auch nicht zufällig die noten dafür ? gitarre... klavier.. saxophon ? wäre schön, sie mir zu mailen, wär ziemlich dringend. vielen dank. lg katto

Kommentar von katto, 19.06.2009 13:49 Uhr

ich suche die noten für dieses stück..gitarre,klavier, saxofon.. dringend.. bavaka@gmx.de wer kann mir helfen ? vielen dank vorab. katto

Kommentar von katto, 19.06.2009 13:56 Uhr

@Ralf
Die Zeile heißt eigentlich:
"hät wie ne Zuchvogl nit nur ein zuhuss" = "hat wie ein Zugvogel nicht nur ein Zuhause".
So leuchtet es ja auch gleich viel mehr ein ;o)

VG

Kommentar von Sven, 02.07.2009 21:17 Uhr

Wie komm ich an die Noten?

Kommentar von lisa bitzenhofer, 21.07.2009 15:43 Uhr

ja es stimmt ein sehr nachdenkliches Lied und für mich seit dem 13.09.2009 ein sehr trauriges Lied, denn es war eines der Lieblingslieder meines verstorbenen Sohnes (16 Jahre, seit Mai an Leukämie erkrankt), sein Wunsch war es dass dieses Lied auf seiner Beerdigung mal gespielt würde, dabei dachte er nicht daran, dass es so schnell geschehen könne. Es wurde am 17.09.2009 bei der Trauerfeier seiner Beerdigung in der Kapelle gespielt - wahrhaftig ein sehr nachdenkliches und für mich seit dem trauriges Lied .......... :(

Kommentar von Gabriele, 05.10.2009 17:10 Uhr

das ist das schönste und traurigste Lied von Trude Herr denn leider ist sie ja dann wirklich gegangen

Kommentar von Hilla, 23.10.2009 20:12 Uhr

dieses lied habe zum ersten mal auf der Beerdigung meiner Freundin gehört, das läuft bei meiner auch, hoffentlich erst in 100 Jahren

Kommentar von Hajo, FC und Kölle-Fan aus Erkelenz, 27.10.2009 21:20 Uhr

Ich bekomme immer wieder Gänsehaut bei dem Lied.

Kommentar von Gisela, 28.10.2009 15:07 Uhr

Ich bekomme jedesmal wenn ich das Lied höre eine Gänsehaut. Es ist einfach nur genial.

Kommentar von Monika, 04.02.2010 21:23 Uhr

Der Text entspricht dem waren Leben.: Jeder hinterlässt seine spuren in der Zeit wo er/sie auf Gottes erde lebte.Aber auch die verblassen einmal, es sei denn, man hat etwas unsterbliches für die Menschheit hinterlassen.

Kommentar von Friedrich H., 14.02.2010 18:26 Uhr
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